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Engagement für Menschen mit Schwerbehinderung? Unbedingt!

Foto: Stiftung Gute-Tat


Die Firma Serviceline Personal Management GmbH wollte sich auch in diesem Jahr sozial engagieren und ihr Beratungsteam zur Unterstützung von Menschen mit besonderem Beratungsbedarf einsetzen. Vermittelt durch die Stiftung Gute-Tat (herzlichen Dank für die Organisation!) trat das Unternehmen diesmal an die Jobbrücke Inklusion heran. Am 14. November 2016 konnten wir das Team in unseren Räumen begrüßen.

Viktoria Schiffmann, Simona Rakow, Iris Schmitt und Martin Kranich setzten
sich im Einzel-Coaching mit TeilnehmerInnen des Inklusions-Projektes zusammen. Dabei wurden Bewerbungsunterlagen besprochen und Strategien für Vorstellungs-gespräche erarbeitet. Alle Teilnehmenden werden aktuell schon durch eine PATIN oder einen PATEN begleitet, freuten sich aber über dieses zusätzliche Angebot
und einen neuen Blickwinkel auf ihre Situation.

In der abschließenden Diskussionsrunde wurden auch heiße Eisen angepackt. Soll die Behinderung oder chronische Krankheit schon im Anschreiben erwähnt werden? Kickt man sich damit direkt aus dem Rennen? Oder steigen die Chancen, weil man auf finanzielle Förderung und unterstützende Dienste verweisen kann? Und kann man vielleicht noch mit Stärken punkten, die sich aus der Einschränkung oder
dem ständigen Umgang mit Barrieren ergeben? In der kontroversen Diskussion berichteten die Arbeitsuchenden sehr offen von den Herausforderungen des Bewerbungsmarathons.

Alle Beteiligten schätzten dieses besondere Job-Coaching als bereichernde und ermutigende Erfahrung ein. Wer weiß – vielleicht bietet sich ja eine Gelegenheit zur Wiederholung. Wir würden uns freuen!

 

Hier finden Sie den Bericht der Firma Serviceline.

Weitere Informationen zu den vielfältigen Möglichkeiten sozialen Unternehmens-
engagements und dem damit verbundenen Teambuilding bietet die Website Teamevent-Plus der Stiftung Gute-Tat. 

 

Text: Stefanie Alteheld