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MANNHEIM: PATENMODELL feiert 10jähriges auf Hochschul-Campus - 300 Arbeitsuchende in Jobs begleitet - Hochschul-Präsident Prof. Dr. Michael Nagy und Konrad Müller sehen Kooperationsmöglichkeiten, 21. Juni 2017

(v.li.): Prof. Dr. Michael Nagy, Christian Specht, Susanne Petersen, Oliver Wildenstein, Konrad Müller
HdWM-Präsident Prof. Dr. Michael Nagy (li.), Patinnen und Paten, Christian Specht, (3.v.li.), Konrad Müller (Mitte), (v.re.): Wolfgang Kullmann, Herbert Mayer, Franz Motzko
PATENMODELL-Aktivisten (v.li.): Herbert Mayer, Franz Motzko, Wolfgang Kullmann, Roland Blattner

MANNHEIM.  An der Hochschule der Wirtschaft für Management (HdWM) wurde dieser Tage das 10jährige Bestehen der Initiative Jobbrücke/PATENMODELL in der Rhein-Neckar-Region gefeiert. Die Initiative der Diakonie hat zum Ziel, Arbeitsuchende individuell und professionell bei ihrer Jobsuche zu unterstützen. Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft wohnten der Feier bei. Der Präsident der HdWM, der renommierte Pädagoge und Hochschulmanager, Prof. Dr. Michael Nagy, verwies darauf, dass eine Managerschmiede wie die HdWM und ein Social Project wie das PATENMODELL, durchaus vieles miteinander verbindet.

Konrad Müller: Wir freuen uns über den Erfolg des PATENMODELLS in der Region Rhein-Neckar

Eigens aus Berlin angereist ist Konrad Müller, der seit 1999 Leiter der Initiative ist. Mit zahlreichen Informationen unterlegte er den Erfolg der Initiative, die bundesweit in 78 Städten präsent ist. Müller: „Unser Großer Dank gilt natürlich unseren ehrenamtlich tätigen Patinnen und Paten, die mit viel Engagement die Arbeitsuchenden unterstützen und ihnen auch sonst mit Rat und Tat zur Seite stehen. Insbesondere freut mich, dass den hier engagierten Menschen in der Kurpfalz die Kontinuität sehr am Herzen liegt und wir heute 10 Jahre PATENMODELL in der Rhein-Neckar-Region feiern dürfen“

Service für Arbeitsuchende kostenlos - 25 Patinnen und Paten in der Region aktiv

Der Service ist für die Arbeitsuchenden kostenlos. Für die regionale Projekt-Koordination konnten Herbert Mayer, Roland Blattner und Wolfgang Kullmann gewonnen werden. Deren Kompetenz schöpft sich aus langjährigen Tätigkeiten als Führungskräfte im Management eines großen Telekommunikations-Konzerns. Für die Presse- und Kommunikationsarbeit ist Franz Motzko verantwortlich. Derzeit sind 25 Patinnen und Paten in der Region aktiv, bundesweit sind es rund 1.600. Gleich mehrere Patinnen und Paten aus der Region nahmen auch an der Feierstunde auf dem Hochschul-Campus teil.

Rhein-Neckar-Region belegt bundesweit einen Spitzenplatz

Und deren Ergebnisse können sich sehen lassen: Allein in den letzten sechs Jahren wurden über 300 Arbeitsuchende, die sich an die Initiative gewandt haben, in eine feste Anstellung geführt. Das entspricht einer Erfolgsquote von über 70 Prozent. Die Kurpfalz belegt damit einen Spitzenplatz im gesamten Bundesgebiet. Das Projekt setzt auf bürgerschaftliches Engagement und wendet sich an Manager, Führungskräfte und Personalentscheider in Wirtschaft und Gesellschaft, die zur Übernahme einer sogenannten Jobpatenschaft bereit sind. Und das Besondere dabei: Die Patinnen und Paten arbeiten völlig unabhängig - und ehrenamtlich.

Mannheims Erster Bürgermeister Christian Specht lobt Engagement der Patinnen und Paten

Für die Stadt Mannheim übermittelte der Erste Bürgermeister, Christian Specht, die besten Wünsche von Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz, der  vor sieben Jahren die Schirmherrschaft für das PATENMODELL in Mannheim übernommen hat. Specht: „Gerade die Stadt Mannheim hat die Herausforderungen des Arbeitsmarktes stets angenommen und die Weichen rechtzeitig auf Zukunft gestellt. Und dass das PATENMODELL gerade hier in der Region so erfolgreich ist, hängt natürlich mit den Menschen zusammen, die diese Initiative tragen. Deshalb gilt mein Dank vor allem den Patinnen und Paten sowie Herbert Mayer und Franz Motzko, die hier seit Jahren den Erfolg der Initiative mit viel Engagement sichern helfen“!

Prof. Nagy: Neuer Studiengang Soziale Arbeit - Integrationsmanagement mit Nähe zur Initiative

Prof. Nagy ging in seinem Statement auf die Themen studierender Flüchtlinge und Inklusion ein: „Wir vermitteln unseren Studierenden, neben Business- und Managementwissen auch Werte wie Empathie und Ethik, so dass diese nach dem Studium - dann als junge Führungskräfte - gegenseitige Wertschätzung und respektvollen Umgang im beruflichen Miteinander vorleben können. So wird auch die soziale Kompetenz der HdWM-Absolventen nachhaltig gestärkt. Am Beispiel im Umgang mit Flüchtlingen oder Menschen mit Handicap zeigt sich dies besonders deutlich. Ein weiterer Ansatz besteht hinsichtlich unseres neuen Studienganges ,Soziale Arbeit – Integrationsmanagement‘, aus dessen Lehrinhalten sich zahlreiche Berührungspunkte zum PATENMODELL ableiten lassen“. 

Wolfgang Dittmann: Internationaler Bund unterstützt Kooperationsmodelle

Die Hochschule ist in privater Trägerschaft, Mehrheitsgesellschafter der Internationale Bund (IB), einer der großen freien Bildungsträger in Deutschland. Wolfgang Dittmann, Geschäftsführer der HdWM, sagt: „Die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit von Hochschule und PATENMODELL unterstützen wir sehr gerne.  Die Arbeitsmarkt-Initiative PATENMODELL und die HdWM, an der IT-Management, Psychologie, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften gelehrt werden, können voneinander profitieren. Es gilt, unseren Absolventen das Rüstzeug mitzugeben, im späteren Berufsleben ein ethisch geprägtes Führungsverhalten vorzuleben und in der beruflichen Praxis mit Herz und Verstand umzusetzen“.

Mann der ersten Stunde: Franz Motzko / erfolgreiche Pressekonferenz vor 10 Jahren

Franz Motzko war der Mann der ersten Stunde. Im Juni 2007 lud er, ganz Pressemensch, zur Start- Pressekonferenz ein, an der auch Konrad Müller und der damalige Oberbürgermeister, Gerhard Widder, teilnahmen. Und Widder übernahm auch gleich die Schirmherrschaft. Motzko: „Der Medien-Nachhall war phänomrnal und die Startphase verlief sehr vielversprechend. Bereits nach wenigen Monaten konnte ich 15 Patinnen und Paten für die gute Sache gewinnen. Allesamt aus den Chefetagen der hiesigen Wirtschaft sowie einige Freiberufler und Consulter“. Nach einigen Jahren im operativen Geschäft als Koordinator und Coach, verantwortet Motzko seit 2009 ehrenamtlich die Presse- und Kommunikationsarbeit der Initiative. Besonders erfreut zeigt er sich darüber, dass sich einige Professor/innen der Hochschule für ein Mitwirken im PATENMODELL interessieren.

Herbert Mayer: Ausbildungsbrücke unterstützt Schüler in Haupt- und Realschulen

Eine weitere Säule ist die Ausbildungsbrücke. „Unser Ziel ist es, Schülerinnen und Schülern von Haupt- und Realschulen von der achten bis zur zehnten Klasse die Begleitung durch ehrenamtliche Schülerpaten anzubieten. Auch hier entstehen für Schüler und Schulen keinerlei Kosten. Die Paten stehen auch beim Übergang ins Berufsleben den Jugendlichen zur Seite. Die Begleitung der jungen Menschen durch die Ausbildungspaten ist auf mehrere Jahre angelegt. Derzeit sind zehn Schüler der 8. Und 9. Klasse der Integrierten Gesamtschule Ernst Bloch in LU-Oggersheim in Betreuung der Initiative und weitere sechs Schüler stehen auf der Warteliste“, sagt Mayer, der Motzkos Nachfolge als Koordinator angetreten hat. „Herbert Mayer gab gleich nach seinem Einstieg so richtig Gas, es ist hauptsächlich sein Verdienst, dass die Rhein-Neckar-Region so gut dasteht“, so Motzko anerkennend.

Appell: PATENMODELL in der Region Rhein-Neckar weiter nach vorne bringen

Trotz der Erfolge soll die Initiative in der Rhein-Neckar-Region noch weiter nach vorne gebracht werden. Deshalb der Appell an alle Interessierte, die „mit in die Speichen greifen“ wollen: Machen Sie mit! Es ist ein interessantes Ehrenamt und es bereitet Freude, bei einem gesellschaftlich so wichtigen Thema mitzumachen!

Ein Erfahrungsbericht über ein Praktikum in der Job- und Ausbildungsbrücke Mannheim/ Ludwigshafen

Berufliche Integration und Berufsorientierung- Thematiken, die mir innerhalb meiner täglichen Arbeit stetig begegnen. Mein Name ist Anne Maack und ich absolviere momentan ein duales Studium bei der Bundesagentur für Arbeit. Innerhalb dieses Studiums habe ich die Möglichkeit bekommen, ein vierwöchiges Praktikum in der Job- und Ausbildungsbrücke am Standort Mannheim/ Ludwigshafen zu machen, und eine, für mich persönlich, neue und andere Herangehensweise an diese Thematiken kennenzulernen.

In verschiedenen Hospitationen von Bewerbererstgesprächen mit Klienten oder Erstgesprächen mit Schülern, Gesprächen mit den verantwortlichen Koordinatoren, einer Teilnahme an einem Patentreffen sowie dem Kennenlernen des Pilotprojektes „Die Lesebrücke“ konnte ich erleben, wie und vor allem mit welchem Erfolg die ehrenamtliche Beratung und Begleitung von Menschen jeglichen Alters sowie Nationalität durch Führungskräfte oder Personalprofis erfolgen kann.       
Ich konnte daran teilhaben, wie bürgerliches Engagement Menschen in teilweise schwierigen oder unsicheren Lebenslagen, wie beispielsweise der Arbeitslosigkeit, unterstützen kann und wie durch diese Unterstützung die Hoffnung und Aussichten dieser Menschen wieder erhöht werden können.

Auch wenn die Arbeit des Patenmodells nur ehrenamtlich erfolgt, konnte mir innerhalb dieser vier Wochen Praktikumszeit ein umfassender Einblick ermöglicht werden. An dieser Stelle möchte ich mich daher nochmals bei allen Beteiligten der Job- und Ausbildungsbrücke Mannheim/ Ludwigshafen bedanken, die mir die Möglichkeit eines Praktikums gegeben haben. Ich konnte sowohl persönlich als auch beruflich weitere wichtige Eindrücke und Erfahrungen gewinnen und hoffe, dass die Arbeit der Initiative Arbeit durch Management/ PATENMODELL auch in Zukunft von stetigem Erfolg gekrönt sein wird.

Anne Maack

Patenmodell Büro Mannheim/Ludwigshafen 6.März 2017

Am 6.März fand unser zweites Patentreffen für das Jahr 2017 in Ludwigshafen statt.
Wie immer waren die Patinnen und Paten zahlreich erschienen. Nach der Begrüßung konnten wir zwei neue Paten in unserem Kreis willkommen heißen. Wichtige Themen waren Feed Back-Bogen und Berliner Fragebogen. Die Auswertung der Feed Back-Bögen ergab, dass 67% der Klienten sehr zufrieden und 33% zufrieden waren. In Mannheim/Ludwigshafen ist das Patenmodell 2017 10 Jahre angesiedelt. Zu diesem Anlass planen wir eine Jubiläumsfeier, die die überragende Arbeit unsrer Patinnen und Paten würdigt. Gemeinsam wurde das Gerüst für die Veranstaltung erarbeitet. Im Anschluss diskutierte die Runde einige Probleme bei der Betreuung von Klienten.
Der Vorschlag ein Erfolgsteam ( Mitglieder sind sowohl Klienten wie auch Patinnen/Paten ) zu gründen, fand bei allen Anwesenden großen Zuspruch. Nach der Festlegung eines neuen Termins ging ein erfolgreiches Patentreffen zu Ende

Patentreffen Patenmodell Büro Mannheim/Ludwigshafen

Am Montag, den 7.November 2016 fand für das Jahr 2016 unser letztes Patentreffen statt. Wie immer waren unsere Paten zahlreich anwesend. Wichtigster Punkt war die Verabschiedung unseres langjährigen Paten Günther Schamel. Herr Schamel war ein überaus stark engagierter Pate, der durch seine Soziale Kompetenz  am Erfolg des Büros Mannheim/Ludwigshafen wesentlichen beteiligt war. Herr Schamel dankte für die sehr gute Unterstützung und Zusammenarbeit der Koordinatoren und Paten sowie Patinnen.

Der Punkt Unterstützung von Flüchtlingen bei der Jobsuche endete in einer sehr angeregten und kompetenten Diskussion. Nach der Schilderung der Ist-Situation im Bereich Mannheim/Ludwigshafen und Heidelberg entstand ein reger Erfahrungsaustausch zwischen den Paten und Patinnen.

Nach der Festlegung des nächsten Termins waren sich alle Anwesenden einig, dass wir einen fruchtbaren Patenabend verbracht haben.

Patentreffen Büro Mannheim/Ludwigshafen am 26.09.2016

Zum Patentreffen am 26.09.2016 waren wieder zahlreiche Paten gekommen. Wir konnten den neuen Paten Herrn Wildenstein in unserer Mitte begrüßen. Herr Peter Marlok stellte die aktuellen Formen der Bewerbungsunterlagen  (Lebenslauf, Bewerbungsschreiben) vor und wies auf die am häufigsten gemachten Fehler bei Onlinebewerbungen hin. Im Anschluss entstand  eine rege und sehr fachliche Diskussion über das vorgestellte Thema. Ein weiteres wichtiges Thema war Feedbackbögen und Berliner Fragebogen. Alle waren sich einig, dass Feedback ein Nachweis der Betreuungsqualität unserer Paten darstellt. Nach einem weiteren Erfahrungsaustausch  wurde die starke Wirkung der letzten Pressemitteilung  diskutiert. Als Folge haben sich zwei Interessenten für Patenschaften  und 10 Arbeitssuchende gemeldet. Herr Motzko sagte für das kommende Patentreffen zu, einen Vortrag über erfolgreiche Pressearbeit zu halten. Nach der Festlegung des Folgetermins  ging ein toller Patenabend zu Ende.

Diakonie: Initiative begleitet 200 Arbeitsuchende in neue Jobs

Projekt-Standort Ludwigshafen-Mannheim bundesweit Spitze

LUDWIGSHAFEN-MANNHEIM. Seit sechs Jahren ist die Arbeitsmarkt-Initiative „Jobbrücke / PATENMODELL“ in der Region Rhein-Neckar aktiv. Ziel des Projektes ist es, Arbeitsuchende individuell und professionell bei ihrer Jobsuche zu unterstützen. In diesem Zeitraum wurden über 200 Arbeitsuchende, die sich an die Initiative gewandt haben, in eine feste Anstellung begleitet. Das entspricht einer Erfolgsquote von 70 Prozent. Damit ist Ludwigshafen-Mannheim über Jahre hinweg der mit Abstand erfolgreichste Projekt-Standort – bundesweit.

Die Initiative des Diakonischen Werkes, die bundesweit an 79 Standorten vertreten ist, setzt auf bürgerschaftliches Engagement und wendet sich an Manager, Führungskräfte und Personalentscheider in Wirtschaft und Gesellschaft, die zur Übernahme einer sogenannten Jobpatenschaft bereit sind. Und das Besondere dabei: Die Patinnen und Paten arbeiten völlig unabhängig und ehrenamtlich.

Coaching für Arbeitsuchende kostenlos -  30 Patinnen und Paten in der Rhein-Neckar-Region aktiv

Der Service ist für die Arbeitsuchenden kostenlos. Für die regionale Projekt-Koordination konnten Peter Marlok und Herbert Mayer gewonnen werden, die Kommunikationsarbeit wird von Franz Motzko wahrgenommen. Derzeit sind 30 Patinnen und Paten in der Rhein-Neckar-Region aktiv, über 1.200 sind es bundesweit.

Mayer: „Die Erfolge  sind vor allem unseren einsatzfreudigen Jobpatinnen und Jobpaten zu verdanken, die die Arbeitsuchenden mit professionellen Coachings unterstützen und ihnen auch sonst mit Rat Tat zur Seite stehen“. Das Patenmodell-Büro für den Bereich Ludwigshafen-Mannheim befindet sich im Haus der Diakonie, 67067 Ludwigshafen, Falkenstraße 19.

Ausbildungsbrücke: Integrierte Gesamtschule Ernst-Bloch dabei - König Bansah unterstützt

Eine weitere Säule der Initiative ist die Ausbildungsbrücke. „Unser Ziel ist es dabei, Schülerinnen und Schülern von der achten bis zur zehnten Klasse die Begleitung durch ehrenamtliche Schülerpaten anzubieten. Auch hier entstehen für Schüler und Schulen keinerlei Kosten“, sagt Marlok. Die Paten stehen auch beim Übergang ins Berufsleben den Jugendlichen zur Seite.

An der Integrierten Gesamtschule Ernst Bloch in Ludwigshafen-Oggersheim ist man seit fünf Jahren aktiv. Auch König Céphas Bansah, legendäres Oberhaupt des Volkes der Ewe in Ghana und Inhaber einer Autowerkstadt in Ludwigshafen, hat mehrfach Schüler mit einem Praktikumsplatz unterstützt.

Derzeit sind zehn Schüler in Betreuung der Initiative, aber es stehen noch weitere sechs auf der Warteliste. Deshalb der Appell von Mayer und Marlok an alle Interessierte, die „mit in die Speichen greifen“ wollen: Machen Sie mit! Es ist ein interessantes Ehrenamt und es macht Spaß, bei einem gesellschaftlich so wichtigen Thema mitzumachen!

Lesebrücke erreicht 3.000 Kinder in Kindergärten

Mayer denkt aber auch an die ganz Kleinen und hat im Jahre 2011 kurzerhand die „Lesebrücke“ ins Leben gerufen. Rund 3.000 Kinder in Kindergärten der Region hatten seitdem die Freude, so manche spannende Geschichte von ihm zu hören. „Die Förderung der Lesefähigkeit von Kindern ist mir eine Herzensangelegenheit. Und genauso wichtig ist mir die Einbindung der Eltern, insbesondere bei Kindern mit Migrationserfahrung oder aus Flüchtlingsfamilien“, spricht Mayer ein ganz aktuelles Thema an.

Günter Schamel aus Ludwigshafen coacht über 30 Arbeitsuchende in neue Jobs

Günter Schamel ist von Beginn an im Projekt engagiert. „Wenn ich am Ende eines Coachings den Erfolg sehe, dann macht mich das selbst auch glücklich. Und dieses Gefühl möchte ich noch ganz oft erleben“, sagt Schamel, der in Ludwigshafen lebt. Der selbständige Unternehmensberater, mit Büros in Dubai und New York, hat in den letzten sechs Jahren 35 Arbeitssuchende in eine feste Anstellung geführt.
Aktuell werden 43 Arbeitsuchende von den Patinnen und Paten im Großraum Ludwigshafen-Mannheim betreut. Die Paten treffen sich fünf Mal im Jahr zum persönlichen Austausch und zur Netzwerkpflege. Hochkarätige Referenten bereichern die Treffen, darunter der renommierte Arbeitsmarkt- und Berufsforscher, Prof. Dr. Franz Egle, Wolf-Rainer Lowack, Geschäftsführer der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH sowie Dr. Felix Gress, Kommunikationschef der Continental AG, um nur diese zu nennen.

 

Die Kontaktaufnahme erfolgt unter Tel. 0151 - 42 63 85 95, E-Mail peter.marlok[at]patenmodell.de oder mayer[at]patenmodell.de sowie www.patenmodell.de.

 

Pressekontakt:

Franz Motzko

Tel. 0171-2707408

E-Mail: motzko@patenmodell.de

 

 

PATENMODELL beim KULTUR-PARKETT Mannheim aktiv

KULTUR-PARKETT Mannheim: Peter Marlok (li) und Franz Motzko beraten zahlreiche Besucher

Die Initiative Jobbrücke/PATENMODELL war bei der Veranstaltung KULTUR-PARKETT am Samstag, 04. Oktober 2014 in Mannheim mit einem gut platzierten Infostand präsent. Koordinator Peter Marlok und der zuständige Koordinator für Presse und Kommunikation, Franz Motzko, konnten während der mehrstündigen Veranstaltung zahlreiche Infogespräche führen. Die Veranstalter zählten rund 500 Bürgerinnen und Bürger, die das interessante Abendprogramm verfolgten.

Kultur darf kein Luxus sein

Das KULTUR-PARKETT Rhein-Neckar ist eine Initiative aus Mannheim, die sich für die gleichberechtigte Teilhabe von Bürgerinnen und Bürgern einsetzt, die über ein geringes oder gar kein Einkommen verfügen und deshalb vom kulturellen Leben der Stadt ausgeschlossen bleiben.

Motzko: „Kultur sollte zur Grundversorgung gehören, da sie bei der Persönlichkeitsbildung eine wichtige Rolle spielt und somit ein bedeutender Motor für gesellschaftliche Entwicklung ist.
Deshalb darf nicht der Geldbeutel über die Teilhabe am kulturellen Leben entscheiden.
Das Kulturparkett ist angetreten, um dazu beitzuragen, den nötigen Ausgleich herzustellen“.

Teilhabe für alle Bürger der Stadt anstreben

Das kulturelle Angebot in Mannheim und der Rhein-Neckar Region ist von großer Vielfalt geprägt. Gleichzeitig leben Bürgerinnen und Bürger in relativer Armut, ohne ausreichend Teilhabechancen. Marlok: „Das Projekt verfolgt deshalb in erster Linie das Ziel, mehr Menschen die Möglichkeit zu geben am gesellschaftlichen und kulturellen Leben teilzuhaben. Das Kulturparkett will dabei als Vermittler zwischen Kultureinrichtungen und finanziell benachteiligten Menschen zunächst Partizipation, langfristig aber auch Austausch und soziale Inklusion ermöglichen, und so den Alltag der Menschen inspirieren“.

Franz Motzko | Mannheim, 06. Oktober 2014

 

 

Rückbesinnung auf das Selbstwertgefühl

Günther Schamel, JobPATE in Mannheim

Günther Schamel ist ehrenamtlicher JobPATE, ein Mann, der seit sieben Jahren einen guten Teil seiner freien Zeit darauf verwendet, arbeitsuchenden Männern und Frauen in die Berufstätigkeit zurückzuhelfen.


Viele jener Menschen zwischen 25 und 60, die bei dem Wahl-Mannheimer Rat suchen, haben nach vielen Jahren ohne Job kaum noch Hoffnung.
Bei ihnen, glaubt der langjährige ehemalige Luftwaffen-Berufsoffizier und heutige Management-  und Personalberater, sei die Aktivierung des magischen „Knopfs der Rückbesinnung auf das Selbstwertgefühl“ besonders wichtig.
Was macht mir wirklich Spaß? Was passt zu mir? Wofür brenne ich? Wo fühle ich mich stark, worin unsicher? Um solche Fragen zu klären, sind viele, intensive Gespräche nötig. Doch der Einsatz lohnt sich, sagt Schamel.


„Ein Beratungsgespräch muss nicht zwingend im Sitzen stattfinden“, findet Günther Schamel. Und schon gar nicht am Schreibtisch. Manchmal lädt der 59-jährige Diplomkaufmann einen Klienten zu einer kleinen Werkstour ein, in den Betrieb eines befreundeten Unternehmers. Oder zum Rundgang durchs Mannheimer Technikmuseum. Der zwanglose Spaziergang beschert nicht nur eine vertraulichere Atmosphäre.


„Wenn man die richtigen Anreize gibt, kommt ein Mensch wieder in Fahrt.“ Selbst wenn der Mut und das Selbstwertgefühl schon tief im Keller sind. Drei bis acht Stunden jede Woche kümmert sich der Endfünfziger um Menschen in Not, coacht sie bei der Arbeitssuche, stärkt ihnen den Rücken. Gemeinsam wird dann an Bewerbungsunterlagen gefeilt und das Vor-stellungsgespräch trainiert. Und manchmal fährt der Pate am großen Tag sogar mit zur Firma.
„Vielen flattert die Hose bei Vorstellungsterminen. Ich schärfe ihnen dann ein, dass sie das hinkriegen, weil wir alles genau besprochen haben und sie nur sie selbst sein müssen.“Gemeinsam werden Stärken und Schwächen analysiert, erfolglose Bewerbungen darauf abgeklopft, was schiefgelaufen sein mag. Schamel: „Wenn ich am Ende eines Coachings den Erfolg der Wiederbeschäftigung sehe, dann gibt mir das selbst viel positives Motivationspotential zurück“. In den letzten fünf Jahren hat er 15 Arbeitsuchende in Richtung Job-Wiedereingliederung begleitet.

Der vielbeschäftigte Firmenchef, der sich hauptberuflich um Führungspersonalsuche, Sanierungen und Unternehmensnachfolge kümmert, arbeitet zusätzlich ständig an neuen Lösungen im Zusammenhang mit seinem Ehrenamt. Es gibt laut seinen Angaben Pläne, für Menschen mit Vermittlungshemmnissen eine Gemeinnützige Stiftung einzurichten. Das erklärte Ziel von Schamel ist es,  in jeder von ihm aktiv begleiteten erfolgreichen Unternehmensnachfolge dann einen  ins Unternehmen passenden Menschen aus seiner Stiftung zu integrieren.

Mannheim, 01.09.2014

 

 

Büro Mannheim: Hohe Zufriedenheit mit den ehrenamtlichen Paten und....

Hohe_Zufriedenheit_mit_den_ehrenamtlichen_Paten_und_Vermittlungserfolge_im_Buero_Mannheim.pdf

 

 

Büro Mannheim: Ehrenamtstag Rheinland-Pfalz - Jobbrücke erfolgreich in Speyer präsentiert

Ehrenamtstag_Speyer_29.09.2013.pdf

 

 

Gedanken zur Lobkultur in einer Patenschaft

Lobkultur1.doc

 

 

Hohe Zufriedenheit der Bewerber im Bereich "Büro Mannheim" im Jahr 2012

Mannheim: Chef der Metropolregion prominenter Gast beim PATENtreffen

Mannheim, 19 November 2012

MANNHEIM. Koordinator Herbert Mayer lud ein - und alle, alle kamen! Zum PATENreffen am 19. November 2012 waren wieder zahlreiche Gäste aus dem PATENkreis sowie Vertreter weiterer Institutionen aus dem Großraum Mannheim erschienen. Mit ein Grund für das zahlreiche Erscheinen: Sicher wollten einige den Vortrag von Gast-Referent Wolf Rainer Lowack auf keinen Fall verpassen. Lowack ist Geschäftsführer der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH - vorher war er in leitender Position im Personalmanagement des  BASF-Konzerns tätig. Die europäische Metropolregion Rhein-Neckar (es gibt zehn solcher Zentralregionen in Deutschland) umfasst Teile Nordbadens, Südhessens und der Pfalz. Rund 2,5 Millionen Menschen leben in diesem Ballungsraum.

Wolf Rainer Lowack, Geschäftsführer der Metropolregion Rhein-Neckar

In anschaulichen Grafiken verdeutlichte Lowack dem interessierten Forum die aktuelle Arbeitsmarktsituation sowie die Wirtschaftslage in der Region Rhein-Neckar-Pfalz. „Selbst in einer prosperierenden Region wie der hiesigen sind Probleme auf dem Arbeitsmarkt durchaus nicht selten. Deshalb ist es so erfreulich, dass Initiativen wie das PATENMODELL von der Diakonie mit ihren PATINNEN und PATEN so erfolgreich und nachhaltig wirken. Dafür bin ich Herrn Mayer und seinen JobPATINNEN und JobPATEN überaus dankbar“, so Lowack in seinem Vortrag.

46 Klienten hat Mayer im bisherigen Jahresverlauf 2012 mithilfe seiner engagierten PATINNEN und PATEN in einen neuen Job begleitet. Und 43 weitere Arbeitsuchende befinden sich derzeit in einem Coaching. In den letzten vier Jahren konnte Mayer weit über 100 Arbeitsuchende in Richtung Job führen. Seine Arbeit findet in den zahlreichen rund um den Arbeitsmarkt agierenden Institutionen im Großraum Mannheim allerhöchste Anerkennung.

Der langjährige JobPATE Günter Schamel verwies in seinem Statement auf das erfolgreiche Mannheimer Team mit Herbert Mayer, Gudrun Frey und Franz Motzko, die ein besonders zielorientiertes Verständnis für ihre Arbeit zeigten. Schamel: „Das Mannheimer Team hat es geschafft, hier in der Region über Jahre hinweg eine schlagkräftige Organisation aufzubauen. Und sie haben dabei nie aus den Augen verloren, dass neben ihren vielfältigen administrativen Aufgaben der diakonische Auftrag, nämlich der Dienst am Menschen, im Mittelpunkt ihres Engagements steht“.

Mannheim: PATENMODELL feiert 5Jähriges Bestehen

Mannheim, 18. Juli 2012

Über 100 Klienten in feste Anstellung begleitet

MANNHEIM. Seit Mitte 2007 ist die Initiative „Arbeit durch Management / PATENMODELL“ in der Region Rhein-Neckar aktiv. Dieser Tage darf das Mannheimer Büro auf fünf erfolgreiche Jahre zurückblicken. Den Startknopf drückte damals der Leiter der Initiative, Konrad Müller, der eigens aus Berlin anreiste. Und der damalige Oberbürgermeister von Mannheim, Gerhard Widder, übernahm die Schirmherrschaft, der neue OB Dr. Peter Kurz folgte ihm vor drei Jahren.

Der erste Koordinator in Mannheim, Franz Motzko, mittlerweile in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Initiative tätig, gab Anfang 2009 den Stab an Herbert Mayer weiter, der das Projekt höchst erfolgreich weiterführt. Mayer: „Wir bauen hier in der Region Rhein-Neckar-Pfalz insbesondere auf die intensive Zusammenarbeit mit Einrichtungen, die auch auf dem Arbeitsmarkt aktiv sind. Kooperationen werden gepflegt mit Job Center, Arbeitslosenzentrum, Integrationsfachdienst sowie dem Mannheimer Institut für Seelische Gesundheit. Außerdem besteht guter Kontakt zum Migrationsbeirat“.  

Erfolgsquote bei über 70 % 

Ein paar Zahlen müssen sein, zumal sie sich sehr gut lesen: In den zurück liegenden Jahren konnten mehr als 100 Arbeitsuchende, die sich an die Initiative gewandt haben, in einen festen Arbeitsplatz geführt werden. Die „Erfolgsquote“ liegt bei über 70 %. Eine Bilanz, die sich sehen lassen kann. Und was auch erfreulich ist: Die Beratungsqualität wird von 90 % der Klienten als sehr positiv eingeschätzt, der Rest schätzt die diese immerhin noch als mindestens positiv ein.

Herbert Mayer, Koordinator Mannheim
Franz Motzko, Öffentlichkeitsarbeit

„Auch Menschen mit Behinderung erfahren bei uns eine erfolgversprechende Betreuung. Über 40 Arbeitssuchende mit Handicap konnten wir in eine feste Anstellung bringen. Bei den Mitbürgern mit Migrationshintergrund gibt es ebenfalls erfreuliche Zahlen zu vermelden. Rund die Hälfte der 23 Migranten, die sich unserer Initiative anvertraut haben, konnten in eine feste Anstellung gebracht werden“, so Mayer weiter. 

JobPATE Günter Schamel führt 15 Arbeitsuchende in neue Jobs 

Auf seine 24 JobPATINNEN und JobPATEN kann sich Mayer verlassen. Von ihnen werden derzeit 43 Arbeitsuchende im Großraum Mannheim / Ludwigshafen / Karlsruhe betreut. JobPATE Günter Schamel, Geschäftsführer einer Consulting-Agentur, ist von Anfang mit dabei. Schamel: „Wenn ich am Ende eines Coachings den Erfolg sehe, dann macht mich das selbst auch richtig glücklich“. In den letzten fünf Jahren hat er 15 Arbeitsuchende in Richtung Job begleitet.

Die PATINNEN und PATEN treffen sich bei Koordinator Mayer fünf bis sechs Mal im Jahr zu PATENtreffen, die dem persönlichen Austausch und der Netzwerkpflege dienen. Hochkarätige Referenten bereichern diese Treffen. Stellvertretend erwähnt seien hier der renommierte Berufs- und Arbeitsmarktforscher Prof. Franz Egle, Präsident der privaten Management-Hochschule Mannheim und Vorstand des Heinrich-Vetter-Instituts sowie Dr. Felix Gress, Kommunikationschef der Continental AG, Hannover, der aus Mannheim stammt. Ulrich Manz, Leiter des hiesigen Job Centers, war bereits mehrmals zu Gast in der PATENrunde. Manz weist mit seinem Mannheimer Job Center die bundesweit erfolgreichste Statistik aus und wurde dafür von Bundeskanzlerin Angela Merkel ausgezeichnet.

Text: Franz Motzko

Bestes Quartalsergebnis seit 2009

In den vergangenen Jahren konnte die Zahl unserer Bewerber, die einen neuen Job fanden, stetig gesteigert werden. Waren es im Jahre 2009 für das ganze Jahr noch 21 Bewerber, die einen neuen Job fanden, so steigerte sich die Anzahl 2010 auf 24 und 2011 auf 31 Menschen, die durch die intensive und kompetente Betreuung unserer Paten im Bereich Mannheim sich mit Erfolg auf einen neuen Arbeitsplatz bewerben konnten. Im aktuellen Zeitraum Januar bis März 2012 haben sensationell schon 12 unserer Bewerber einen neuen Arbeitsplatz gefunden.

Für dieses hervorragende Quartalsergebnis, das beste seit das Patenmodell in Mannheim aktiv ist, danke ich allen unseren Paten für ihr weit überdurchschnittliches Engagement. Selbstverständlich war auch die uneingeschränkte Mitarbeit der Bewerber erforderlich.

Vermittlungserfolg des AdM Büro´s Mannheim

Hohe Zufriedenheit unserer Bewerber mit der Betreuung

In Mannheim wird seit 3 Jahren die Zufriedenheit der Bewerber mit der Betreuung durch die Paten erfasst. Die Befragung mittels Feedbackbögen erfolgt anonym.

Die beigefügte Grafik zeigt die Auswertung für das Jahr 2011:

Manager begleiten Arbeitsuchende in neue Jobs

Mannheim, 22. August 2011

Seit Anfang 2007 ist die Arbeitsmarkt-Initiative „Arbeit durch Management / PATENMODELL“ in der Metropolreregion Rhein-Neckar aktiv. Ziel des Projektes ist es, Arbeitsuchende individuell und professionell bei ihrer Jobsuche zu unterstützen. Als regionaler Koordinator konnte Herbert Mayer gewonnen werden.

Die Initiative der Diakonie setzt auf bürgerschaftliches Engagement und wendet sich an Manager, Führungskräfte und Personalentscheider in Wirtschaft und Gesellschaft, die zur Übernahme einer Jobpatenschaft bereit sind. Sachkompetenz, Kontakte in die Wirtschaft und Erfahrungen im Personalbereich bringen diese JobPATEN in ein kompetentes, zielführendes Coaching ein. Und das Besondere dabei: Die JobPATINNEN und JobPATEN arbeiten völlig unabhängig und ehrenamtlich.

Coaching für Arbeitsuchende kostenlos

Für die Arbeitsuchenden ist der Service kostenlos. Das PATENMODELL ist mittlerweile in sämtlichen Bundesländern vertreten. Insgesamt mehr als 600 JobPATINNEN und JobPATEN stehen zur Verfügung. Die Arbeitsuchenden erwartet ein gleichermaßen professionelles wie individuelles und zielorientiertes Coaching durch die PATEN.

Mayer: „Die Startphase in der Region ist prima angelaufen. 16 Jobpatinnen und Jobpaten konnte ich bislang gewinnen. Zahlreiche Beratungsgespräche zwischen PATEN und Arbeitsuchenden haben stattgefunden, Coachings wurden realisiert. Und im zurückliegenden Jahr haben mehr als 40  Arbeitsuchende, die sich an die Initiative gewandt haben, wieder eine feste Anstellung gefunden. Das entspricht einer Vermittlungsquote von über 60 Prozent“.

Arbeitsuchende und JobPATEN: Bitte melden!

Mayer will die Initiative in der Metropolregion noch weiter nach vorne bringen. Dazu bedarf es natürlich weiterer Unterstützer der Initiative. Deshalb sein Appell an Chefs und andere Führungskräfte in der Region: Machen Sie mit! Es ist ein interessantes Ehrenamt und es macht Spaß, bei einem gesellschaftlich so wichtigen Thema mitzumachen.

Die Ehrenamtlichen sind bei ihrer Tätigkeit unfall-, haftpflicht- und rechtsschutzversichert. Sie haben einen festen Ansprechpartner im Projekt und bei regelmäßigen PATENtreffen wird ein hochkarätiges Netzwerk gepflegt. Und: Die Initiative freut sich auch über jedes Unternehmen, das in seinem betrieblichen Umfeld Möglichkeiten sieht, die Initiative auf ganz individuelle Weise zu unterstützen.

Arbeitsuchende und PATEN erhalten weitere Infos über www.patenmodell.de. Die regionale Kontaktaufnahme erfolgt unter Telefonnummer 0621/294-3939 oder via eMail mayer@patenmodell.de

 

Text: Franz M. Motzko

motzko[at]patenmodell.de

Tel. 0621-180698-32  -  Mobil: 0171-2707408

König Bansah neuer Projekt-Partner

Mannheim, 04.Januar 2010

Koordinator Herbert Mayer konnte dieser Tage einen ganz besonderen Partner für die Ausbildungsbrücke gewinnen. Es ist seine Majestät, König Togbui Cephas  Bansah von Hohoe, Ghana. Er lebt seit Jahren in Deutschland und ist ausgebildeter Kfz-Meister. Nun hat er seinen ersten Praktikanten in seine Obhut genommen, den 15jährigen Yannik von der Ernst-Bloch-Schule in Ludwigshafen-Oggersheim.  AusbildungsPATIN Daniela Schwan und PATE Günter Lederle, beide aus Mannheim, begleiten den Schüler.

König Bansah aus Ghana im Ornat des Königs

 Mayer: „Cephas Bansah kam nach seiner schulischen Ausbildung und dem Besuch eines Technikums im Rahmen eines internationalen Schüleraustauschs 1970 nach Deutschland. In Ludwigshafen absolvierte er eine Ausbildung zum Landmaschinen-Mechaniker, später qualifizierter er sich zum Kfz-Meister. Er war gleich Feuer und Flamme, als wir ihm über die Ziele der Ausbildungsbrücke berichteten“.

(v.li.): Praktikant Yannik, König Bansah, Koordinator Herbert Mayer

In Ludwigshafen baute Bansah seinen heutigen Betrieb, eine Autowerkstatt, auf. „Ich bin stolz darauf, dass ich Partner der Ausbildungsbrücke sein darf und freue mich auf meinen ersten Praktikanten“, sagt Bansah, dem man seine 61 Jahre nicht ansieht.

Und wie kam es zum Königstitel? Nach dem Tod seines Großvaters im Jahr 1987 kommen sein von der Thronfolge her anstehender Vater und auch sein Bruder  nicht in Betracht, da beide Linkshänder sind und beim Volk der Ewe die linke Hand als unrein gilt.

Nach seiner Krönung am 16. April 1992 blieb der Monarch in Ludwigshafen, beschäftigt heute in seiner Werkstatt zwei Mechaniker und bildet auch Azubis aus. Sein Volk der Ewe regiert und verwaltet er per Fax und eMail. Oft ist er vor Ort und unterstützt diverse Entwicklungs- und Schulprojekte.

Etwas Kurioses zum Schluss: Im Jahre 1999 wählten die Einwohner des Weinortes Trittenheim an der Mosel ( anstelle einer Weinprinzessin ) Bansah zum ersten „Weinkönig“ in Deutschland.

Text Franz M. Motzko

 

Staatslimousine von König Bansah, Koordinator Herbert Mayer

Zusammenlegen zweier starker Netzwerke

Dr. Gress: „Durch Zusammenführung von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft eröffnen sich neue attraktive und effektive Wege. Das persönliche Engagement für die Metropolregion steht hier ganz hoch im Kurs. Zum Nutzen der Gesellschaft“.

In der anschließenden, recht lebhaft geführten, Diskussion kristallisierte sich eine anzustrebende Kooperation zwischen Metropolregion Rhein-Neckar und der Initiative AdM/PATENMODELL heraus.  Mayer: „Hier kann sich eine fruchtbare Zusammenarbeit in der Region entwickeln. Die Netzwerke der beiden  Einrichtungen ergänzen sich hervorragend. Dies alles dient dem Erreichen unseres Zieles, die Arbeitsuchenden auf ihrem Weg in Richtung Arbeitsplatz nachhaltig zu unterstützen. Respekt, Anerkennung und Wertschätzung der Klienten stehen dabei im Mittelpunkt“.

Dr. Gress nahm den Vorschlag zur Zusammenarbeit sehr gerne auf. „Gemeinsame  Zukunftschancen aufdecken, Human-Ressource-Management pflegen und  Netzwerke realisieren sind auch Eckpfeiler unserer Kommunikationsstrategie. Es gilt, den Arbeitsuchenden Stabilität und Motivation zu schenken , um diese Zielgruppe wieder verstärkt in Wirtschaft und Gesellschaft zu integrieren“, so Dr. Gress in seinem Resümmee.

 

JobPATEN, JobPATINNEN und Koordinatoren unter sich (v.li.): Micaela Belz, Jürgen Linn, Kalli Plückthun, Jacqueline Göbel, Günther Schamel, Brigitte Salm

PATENMODELL an der Elite-Universität Mannheim vorgestellt

Franz Motzko stellt Studierenden PATENMODELL vor
Farnz Motzko vom PATENMODELL im Gespräch mit Prof. Dr. Hans Raffee

Mannheim, 03.03.2009

Anfang März  2009 fand an der Universität Mannheim die Veranstaltung „Soziales Engagement und Ehrenamtstätigkeiten“ statt. Mehrere Referenten stellten in der Aula der Uni gemeinnützige Einrichtungen aus verschiedenen Bereichen vor.  In den Wirtschaftswissenschaften BWL und VWL ist die Uni Mannheim im Ranking der deutschen Universitäten seit Jahren die absolute Nummer eins. Eine traditionell hohe soziale Kompetenz ihrer Absolventen runden diesen  Anspruch ab.

Unser Medien-Koordinator Franz M. Motzko ging in seinem Referat ausführlich auf die Initiative  Arbeit durch Management/PATENMODELL so wie auch auf die Bereiche Jobbrücke und Ausbildungsbrücke ein. Am sehr professionell gestalteten PATENMODELL-Infostand beantwortete Motzko anschließend die vielfältigen Fragen der Professoren und Studierenden.

Koordinator Herbert Mayer gewinnt angehende MASTER für PATENMODELL

Die Idee dieser Veranstaltung entstand im Zusammenhang mit dem Artikel „Helden der Hochschule“ (FAZ, 23.12.2008), der unter anderem hinterfragte, inwieweit Studierenden der neuen BACHELOR- und MASTER- Studiengänge ein ehrenamtliches Engagement möglich ist. Ziel der Informationsbörse war es, Studierenden die vielfältigen Möglichkeiten sozialen Engagements aufzuzeigen und somit mehr Transparenz zu schaffen.

Die Resonanz auf die Veranstaltung spricht für den Erfolg der Idee: Die Aula der Universität war mit über 120 Professoren und Studierenden sehr gut besucht. Die Initiative „Arbeit durch Management / PATENMODELL“ durfte sich über zahlreiche Kontaktadressen freuen. So konnte unser Mannheimer Koordinator Herbert Mayer bereits wenige Tage nach der Veranstaltung eine neue  JobPATIN fürs PATENMODELL  gewinnen. „Es ist erstaunlich, welch hohe soziale Kompetenz junge Studierende schon vorweisen. Und meine neue Jobpatin hat bereits ein erstes Coaching begonnen“, schildert  Mayer seine persönlichen Eindrücke.

Schlüsselqualifikation für künftige Manager-Generation

Studierende profitieren in vielerlei Hinsicht von einem Ehrenamt: Es spielt nicht nur im beruflichen Wirklichkeit eine Rolle, sondern gibt jedem die Möglichkeit, einen sinnvollen Beitrag zur Gesellschaft zu leisten und seinen eigenen Horizont zu erweitern. Studierende können nicht nur ihre theoretischen Kenntnisse in der Praxis umsetzen und ihre Schlüsselqualifikationen ausbauen, sondern außerdem einen Einblick in verschiedene Berufsfelder gewinnen. Die Ausübung eines Ehrenamts schärft die Wahrnehmung sozialer Fragen und trägt dazu bei, Vorurteile abzubauen.
Und ganz nebenbei lernen Studierende ihre Universitätsstadt besser kennen und nehmen dabei mit, dass ein Ehrenamt durchaus viel Spaß machen kann. „Wir sind mit der Resonanz der Veranstaltung sehr zufrieden. Es war sehr erfreulich zu sehen, wie sehr sich junge Menschen ihrer sozialen Verantwortung bewusst sind und sich dieser auch stellen. Und unser PATENMODELL-Netzwerk hat durch die Veranstaltung an einer solch renommierten Elite-Universität sicher eine weitere Aufwertung erhalten“, so Motzko in seinem Fazit.

 

PATENMODELL auf Ausbildungsmesse in Frankenthal / Pfalz

Am 25. Oktober 2008 fand die erste große „Ausbildungsmesse Pfalz“ statt. Zahlreiche Unternehmen, an der Spitze BASF und SIEMENS, kommunale Arbeitgeber und weitere Institutionen, nahmen daran teil.  Mit einem professionell gestalteten Messestand konnte sich die Arbeitsmarkt-Initiative „Arbeit durch Management / PATENMODELL“ erfolgreich präsentieren. Zahlreiche interessierte potenzielle JobPATEN konnten sich ein Bild über unser Projekt machen. Mehrere hochrangige Politiker fanden den Weg zu unsererm PATENMODELL-Messestand.  So informierte sich der Fraktionschef der CDU im Landtag von Reinland-Pfalz., Christian Baldauf, eingehend über unser Projekt. Auch der Landtagsabgeordnete Martin Haller (SPD) konnte sich einen Eindruck vom Wirken unserer Initiative machen. Zum Abschluss der Ausbildungsmesse konnte Koordinator Franz Motzko ein erfreuliches Fazit ziehen.

 

Christian Baldauf (li.), Fraktionschef der CDU im Landtag von Rheinland-Pfalz beim Informationsgespräch mit Koordinator Franz Motzko .
MdL Martin Haller ( li, SPD) informierte sich ausgiebig auf dem Messestand über unserer Initiative.

Juni 2008: PATENMODELL mit eigenem Stand auf der Personalmesse der DGFP in Wiesbaden

Die beiden Koordinatoren Karl Plückthun und Franz M. Motzko ( 2. und 3. v.li. ), zusammen mit den JobPATEN Hr. Liemandt, ganz links und Hr. Kohler 2. v.r. so wie Stand-Besuchern bei der Kontaktpflege auf dem Messestand.

Bei der bundesweit bedeutendsten Personal-Messe am 05. und 06. Juni 2008 in Wiesbaden präsentierte sich unsere Initiative mit einem eigenen, sehr professionellen Messestand. Im Verlaufe der zwei Messetage konnten zahlreiche Kontakte geknüpft werden. Starkes Interesse bestand an der ehrenamtlichen Tätigkeit als JobPATE.

Die zukünftigen wirtschaftlichen Herausforderungen erfordern ein hervorragendes Personalmanagement, das mit Professionalität und Nachhaltigkeit einen erkennbaren Mehrwert innerhalb und außerhalb eines Unternehmens erzeugt. In diesem Fokus, aber auch im Bereich Corporate Social Responsability (CSR) konnten wir mit unserem Angebot bei vielen Teilnehmern ein hohes Interesse wecken.

Der diesjährige DGFP-Kongress bot eine hervorragende Plattform, um aus verschiedenen Blickwinkeln innovative Lösungsansätze und Überlegungen zum Leitthema zu beleuchten. Sowohl unsere Koordinatoren aus Frankfurt und Mannheim, als auch unsere JobPATEN konnten somit nochmals wichtige Anstöße unserer Best- Practice-Lösungen vorstellen.

AdM präsentiert sich beim Neujahrsempfang der Stadt Mannheim

Beim einem Empfang des Oberbürgermeisters der Stadt Mannheim, Dr. Peter Kurz konnte sich die Initiative AdM/PATENMODELL mit einem eigenen Informationsstand im Congress Centrum Rosengarten der Öffentlichkeit präsentieren. Das Besucher-Interesse war hervorragend. Hier einige Fotos dazu:

Koordinator Franz Motzko will die Initiative im Südwesten noch weiter nach vorne bringen. Dazu bedarf es natürlich weiterer JobPATINNEN und JobPATEN. Deshalb sein Appell an Chefs, Manager und andere Führungskräfte in der Region: Machen sie mit! Es ist ein anspruchsvolles und interessantes Ehrenamt und es macht Spaß, bei einem gesellschaftlich so wichtigen Thema als JobPATIN oder JobPATE mit zu tun. Nähere Informationen erhält man über www.patenmodell.de . Die regionale Kontaktaufnahme erfolgt unter Tel. 0621/294-3939 oder via E-Mail <mailto:patenmodell.motzko@telekom.de> patenmodell.motzko@telekom.de