Projektverlauf/Entstehungsgeschichte

- Franz Thönnes, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Die Auftaktveranstaltung des Projektes fand am 26.05.2005 im Konsistorium der evangelischen Kirche Berlin statt. Das Diakonische Werk Berlin Brandenburg schlesische Oberlausitz e.V. beteiligt sich mit dem Projekt „Jobbrücke“ an der Initiative „job – Jobs ohne Barrieren“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.
Als Vertreter des BMAS durften wir Franz Thönnes, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, begrüßen. In seiner Rede erklärte er: „Den einzelnen Menschen nach seinen individuellen Fähigkeiten zu fördern und ihm die Chance zu geben, selbstbestimmt und so selbständig wie möglich durchs Leben zu gehen ist das Leitmotiv der Behindertenpolitik der Bundesregierung. Dabei kommt der Teilhabe am Berufsleben eine große Bedeutung zu"
Um die Chancen für die berufliche Integration schwerbehinderter Menschen zu erhöhen, hatten wir die Idee, Arbeitsuchenden mit einem anerkannten Grad der Schwerbehinderung ein ehrenamtliches Beraterteam zur Seite zu stellen. Mit dem Ehrenamtssegment „JobPATE“ hat die Initiative bereits seit vielen Jahren Erfahrungen, das Ehrenamtssegment „IntegrationsPATE“ wurde neu entwickelt und mit diesem Projekt bundesweit eingeführt. Bis Dezember 2006 war das Projekt als Pilotprojekt ausschließlich in Berlin aktiv.
Seit Januar 2007 wird das Projekt an weitere Standorte in Deutschland transferiert. Seitdem wurden zahlreiche Menschen mit Schwerbehinderung beraten. Der Beratungszeitraum ist unbegrenzt, durchschnittlich beträgt er zwischen 3-6 Monaten. Die Vermittlungsquote liegt bei ca. 45%.
Durch die Partizipation des Projektes „Jobbrücke“ an der Initiative „Arbeit durch Management/ PATENMODELL“ ist es möglich, auf ein bundesweites lebendiges Beraternetzwerk, bestehend aus ca. 400 Ehrenamtlichen, zurückzugreifen.
Das Projekt erhielt am 05.11.2008 den ConSozial Managementpreis. Gestiftet wurde dieser Preis von Ernst& Young AG, Stuttgart.
Mit der Verleihung dieses hochrangigen Preises setzt die ConSozial Signale für zukunftsweisende Lösungsansätze und Konzepte zur nachhaltigen Entwicklung Sozialer Arbeit.



